CNC - Chinesischer Nationalcircus

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TAO - DER WEG, DER PFAD ODER DAS PRINZIP Eine kleine Einführung in den Taoismus |
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Der Taoismus ist neben dem Konfuzianismus und Buddhismus die bedeutendste philosophische Tradition in der Geschichte Chinas. Sie geht zurück auf die Lehren des Weisen „Laotse", übersetzt „alter Meister", dem das klassische Werk das Tao Teh King zum Tao und seinem Weg zugeschrieben wird. Im Verlauf der letzten 2000 Jahre hat sich der Taoismus aufgrund der verschiedensten Einflüsse - vor allem buddhistischer und konfuzianischer - mehreren Wandlungen unterzogen. Trotz ihrer sehr unterschiedlichen Auffassungen konnten alle drei Religionen & Philosophien wie der Buddhismus, der Konfuzianismus und der Taoismus im Geistesleben zu einer Tradition verschmelzen. Der Taoismus enthält viele Ideen und Praktiken, die die gesamte chinesische Gesellschaft prägten. Um zu verstehen, wie es dazu kam, dass der Taoismus einen solchen starken und bleibenden Einfluss im Reich der Mitte bekommen hat, muss man einiges über den fundamentalen chinesischen Begriff „Tao" wissen. Das Wort selbst bedeutet „Weg, Straße oder Pfad“. Im erweiterten Sinn kann es auch „Methode, Prinzip oder Lehre" bedeuten. Für die Chinesen waren die Harmonie und die Ordnung, die sie im Universum beobachteten, Manifestation des Tao - einer Art göttlichen Willens oder göttlicher Gesetzgebung, die im Universum vorhanden ist und alles lenkt. Anstatt an einen Schöpfergott zu glauben, stand eine Art Vorsehung, der Wille des Himmels oder gar der Himmel selber im Mittelpunkt des Glaubens. Auf die menschlichen Angelegenheiten bezogen dachten die Chinesen, dass der Begriff des „Tao" der natürliche, rechte Weg ist, alles zu tun, und alles und jeder einzelne seinen bestimmten Platz und seine bestimmte Aufgabe hat. Ziel des Taoismus ist, das Tao herauszufinden, die Welt hinter sich zu lassen und eins zu werden mit der Natur. Das Thema ist sicherlich komplexer und weitläufiger als hier beschrieben. Selbst der große Weise Laotse sagte, dass das Tao so groß sei, dass man es mit Worten nicht beschreiben könne. Essenz dieser Philosophie und auch dieser Chinas eigenster und authentischster Religion könnte sein, dass es einen Weg entstehen lässt, der die Schönheit im Leben sieht und mit eben diesem Mittel zur Entfaltung bringen will. |
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Wo ist TOTTI? Und wer ist eigentlich CORREGGIO?
Unser charmanter Clown TOTTI, der sofort Feuer und Flamme war, als Raoul Schoregge ihm von der Idee erzählte einen europäischen Clown im Chinesischen Nationalcircus zu zeigen, war zu diesem Zeitpunkt leider schon beim Offenburger Weihnachtscircus verpflichtet. Das hielt ihn jedoch nicht ab trotzdem zu zusagen, was natürlich das Problem eines adäquaten Ersatzes über die Weihnachtszeit aufwarf. Und wer könnte das wohl besser lösen, als der „Bruder“ von Totti, nämlich Raoul Schoregge selbst. Hätten Sie gedacht, dass der erfolgreiche Produzent auch Clown ist? Schon von kleinauf zog es ihn zu den Plätzen mit den bunten Zelten, bis er sich 1988 der Truppe Tony Alexis Clowns anschloss, um die klassische Figur des Weißclowns zu erlernen. Seine Zeit der Lehr- und Wanderjahre begann und unter dem strengen Lehrmeister Tony (Tottis Vater) baute er seine Fähigkeiten zum „Clownsein“ weiter aus. Von 1989 bis 1991 war er als Weißclown der spanischen Clownstruppe beim weltberühmten Circus Krone engagiert aus. Danach wagte er den großen Schritt - vom Circusrund auf die Bretter, die die Welt bedeuten: mit seinem Soloprogramm „Chancen zum Glück - Pech gehabt“ tourte er von 1992 bis 1996 durch ganz Europa und sogar Japan. Dabei wurde CORREGGIO zu einem ganz anderen Clown. Weg vom ewig dummen August, hin zu einer leisen, pantomimischen und unkonventionellen Clownfigur. CORREGGIO lässt sich in keine Schublade stecken, er sprengt die herkömmlichen Kategorien: Er ist ein Grenzgänger zwischen Kabarett, Klamauk und Komik, zwischen Clownerie, Entertainment und Schauspiel. Alles immer unter der Maxime: „Ein Clown rutscht niemals auf einer Bananenschale aus, doch braucht er Stunden, um dieses Hindernis zu überwinden, nur um danach in einen Gullischacht zu fallen."
Auch wenn Raoul Schoregge heute wieder das so genannte bürgerliche Leben zwischen Bausparvertrag und Rentenanspruch lebt, liegen Schminke, rote Nase und Kostüm von CORREGGIO immer noch griffbereit, denn „wer einmal Sägemehl an den Füßen hatte, kommt halt nicht mehr davon los“.
Den Circus als künstlerischen Urknall, als bleibende Obsession, verleugnet Raoul Schoregge nicht und deshalb ist er in der Zeit vom 16.12.2009 bis zum 06.01.2010 live auf der Bühne zu sehen, um Totti würdig zu vertreten.

DIE SENSATION IST PERFEKT!
KULTURAUTAUSCH AUF KOMISCH!

DER CHINESISCHE NATIONALCIRCUS HAT EINEN CLOWN.
DER INTERNATIONALE CLOWN SHOOTING STAR TOTTI, BEKANNT UNTER ANDEREM AUS DEM CIRCUS KRONE, IST GASTSTAR BEI DER KOMMENDEN TAO TOUR.
Totti, der mit richtigem Namen Jeany Alexis Ylich-Munoz heißt und am 03.02.1982 geboren wurde, ist der einizige aktive nichtchinesische Akteur unseres Ensembles. Warum hier nun ein Europäer in der Reihe der chinesischen Akrobaten? Handelt es sich hier etwa um Etikettenschwindel? Nein, ganz und gar nicht! Totti ist dabei, weil richtiger Kulturaustausch keine Einbahnstraße ist und nach Auffassung des Produzenten Raoul Schoregge, der ursprünglich auch gelernter Clown ist, dem chinesischen Circus in der Sparte Komik & Poesie ein wenig "Schützenhilfe" aus Europa gut täte, um dem Publikum ein wirklich rundes Entertainmenterlebnis zu präsentieren. Und mit Totti hat er ja nicht irgendeinen Clown verpflichten können für die künftige Tournee TAO. Der älteste Sohn des bekannten spanischen Clowns Tony Alexis ist Clown in der fünften Generation. Früher nannte er sich nur bei seinem bürglichen Namen Jeany Alexis und hatte schon im zarten Alter von vier Jahren seinen ersten Auftritt im Kinderprogramm des Schweizer Circus Knie. Mit 6 Jahren verließ er vorläufig die Manege, um die Schule in den Vordergrund zu stellen, und bis zu seinem 11. Lebensjahr, trat Jeany wenn überhaupt, nur aushilfsweise für seine Mutter Jeanette auf. Später wurde der Drang, in der Manege zu stehen, jedoch wieder groß und auf eigenem Wunsch hin arbeitete er fortan, zuerst als August, dann als Weißclown, in der Clowntruppe seiner Eltern, der Tony Alexis Family. Gastspiele bei den bedeutensten Circusunternehmen unseres Kontinents folgten in dieser Formation. Dann im Alter von 13 Jahren entwickelte er nach vielem hin und her einen Stil von Komik, der die Eleganz des Weißclowns, die Tolpatschigkeit des dummen August, den rein visuellen Witz der alten Schwarzweiß-Komiker in Symbiose mit dem Charme der großen Entertainer vergangener Zeiten in einer Figur verbinden sollte. Im eleganten Frack zu Brille und Lackschuhen fühlte er sich am wohlsten und am besten mit dem Publikum verbunden. Totti war geboren! Das Resultat war eine völlig neue Form der Komödie und hatte zum erstenmal 1995 im Weinachtscircus von Arnheim (Holland) Premiere. Der bekannte Showproduzent Alejandro Marialess bezeichnete ihn als "Groucho Marx des neuen Jahrtausends". Doch trotz all der Reformen hat er nie aufgehört sich an die Tradition seiner Familie zu erinnern. Nebenbei formte er sich auch einen eigenen Stil als klassischer August als Erinnerung an seinen Großvater Alejandro Ylich (Clown Alexis), der in seiner Zeit eine Vorbild für viele europäische Clowns war und genauso wie Tottis Vater Tony Maßstäbe in Sachen Komik setzte. Nach unzähligen internationalen Gastspielen unter anderem beim Circus Krone, Circo Mundial oder beim weltbekannten Circusfestival in Monte Carlo ist es Raoul Schoregge gelungen, Totti für sich und sein Projekt Chinesischer Nationalcircus gewinnen zu können. Werden Sie nun Zeuge einer Premiere der besonderen Art. Sein Sie gespannt wie wir auf diese unheimlich spannenden Liason: "Western Clown meets Eastern Culture!".

Der Mythos lebt und die Erfolgsgeschichte geht weiter:
CHINESISCHER NATIONALCIRCUS
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