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Raoul Schoregge

Raoul Schoregge

Papa, Clown, Visionär & Gefühlsproduzent

Wer ist der Produzent und Tourneeveranstalter des Chinesischen Nationalcircus? Was ist er für ein Mensch? Was treibt ihn an?

Seit 1989 bahnt sich ein unglaublicher Siegeszug der fernöstlichen Artistik durch alle Städte, Altersgruppen und soziale Schichten des Kontinents. Millionen von Besuchern hat diese Veranstaltung die Möglichkeit vollendeter Einheit von Geist, Körper und Seele unvergesslich vor Augen geführt. Noch niemals zuvor war ein circensisches Programm so klar ein Garant für Erfolg. Haben zuvor die Verantwortlichen die unglaublichen Künste der Chinesischen Meisterakrobaten in reisenden Zeltpalästen präsentiert, beziehen sich bei den aktuellen Tourneen die Produzenten auf die Wurzeln und präsentieren den Chinesischen Nationalcircus wieder in festen Bauten. Sowohl der Produzent und Tourneeveranstalter Raoul Schoregge als auch sein Team kann auf eine lange und erfolgreiche Zusammenarbeit mit chinesischen Künstlern zurück blicken. Er war unter anderem auch für die legendären Produktionen André Hellers „Chinesischer Nationalcircus“ und André Hellers „Begnadete Körper“ in  Schlüsselpositionen tätig und ist somit erheblich am Erfolg dieser Tourneen beteiligt gewesen. Nachdem André Heller sich 1997 aus dieser Sparte zurückzog, hat Raoul Schoregge im Jahre 2000 die Produktion als Produzent übernommen und führt diese nun in Europa erfolgreich weiter. Weiterhin beschert dieser außergewöhnliche „Circus“ bei den Zeitungskritikern Lobeshymnen und das Publikum entlohnt die Artisten wie am ersten Tage mit Standing Ovations und nicht enden wollendem Beifall.

Neben seinem großen Interesse an der Geschichte Chinas, seinem Wissen über die Philosophien dieses Reichs und einer fast uneingeschränkten Liebe diesem Land gegenüber bewegen zwei Seelen in seiner Brust Raoul Schoregge zu dieser Tätigkeit im offiziellen Kulturaustausch zwischen China und Europa. Da ist zum einen seine Seele als Künstler, geprägt durch seinen Vater einem Kunstmaler sowie seine eigene Tätigkeit als Clown und Schauspieler. Zum zweiten hat er schon früh verstanden, dass auch Kunst und Kultur ein ausgefeiltes kaufmännisches Konzept benötigen um erfolgreich zu sein. Tätigkeiten als PR- und Marketingmanager für internationale Künstler wie unter anderem JULIO IGLESIAS, NIGEL KENNEDY, VANESSA MAE, die Band SCORPIONS, die Band CRANBERRIES, R.KELLY oder JUSTUS FRANTZ erweiterten seinen konkreten Erfahrungsschatz im internationalen Show- und Entertainmentgeschäft.

Durch seine lange internationale Karriere als Clown besitzt Produzent Raoul Schoregge eine jahrelange Manegenerfahrung. Erarbeitet auf großen und kleinen Bühnen, in Deutschland und der Welt. Im Zelt sowie auch im Theater. Und dadurch hat Raoul Schoregge ein ganz besonderes Verhältnis zu all seinen Künstlern. Sie sind Starartisten und es müssen ihnen die besten Hotels, Busse und Bühnen zu Verfügung stehen, damit sie sich optimal entfalten und über Monate Höchstleistung erbringen können. Außerdem ist das gegenseitige Vertrauen in das jeweilige Können unendlich wichtig und wird natürlich bestärkt indem sie sehen, dass Raoul Schoregge nicht theoretisiert sondern auch das vorlebt was er von ihnen verlangt. Dank seines pantomimischen Handwerks kann er sich übrigens auch verständigen ohne auch nur in Nuancen missverstanden zu werden. Und nicht zuletzt öffnet sicherlich sein Humor auch so manches verschlossen wirkende chinesische Tor.

Auf die Frage wie Raoul Schoregge Erfolg definiert antwortet er, dass jede aktuelle Show sein größter emotionaler Erfolg ist. Und zwar am Tag der Premiere. Dann wenn für einen kurzen Augenblick die lange Odyssee von Casten, Proben Entwickeln, Diskutieren und Zusammenbringen vorbei ist. Immer getrieben von der Angst zu versagen oder es dieses Mal nicht zu schaffen. Bisher schaffte es Raoul Schoregge mit jeder neuen Show die vorangegangene zu überflügeln. Sei es in Bezug auf die Inszenierung, das Bühnenbild, die Auswahl der Musikstücke bzw. Interpreten oder die Kostüme, nicht zuletzt die wechselnden prominenten Stimmen oder schauspielernden Erzähler. Raoul Schoregge schafft es das Publikum positiv zu überraschen. Das erhöht allerdings auch seinen eigenen Druck. Neues zu wagen, gekoppelt mit dem eigenen hohen Anspruch wird nicht gerade leichter von Jahr zu Jahr. Hinzu kommt der Mut und die Kraft die es braucht die Ideen auch tatsächlich immer umzusetzen. Sich sicher zu sein den richtigen Weg zu gehen ist zuweilen am schwierigsten. Und was zählt schon 3 Tage vor der Premiere eines neuen Programms der Erfolg der letzten Tournee? Nichts! Daher findet hier immer wieder der von Schoregge sehr geschätzte Buddhismus platz: „Das Heute recht gelebt macht das Gestern zu einem Traum voller Glück und das Morgen zu einer Vision voller Hoffnung!“
Täglich angetrieben von dem Kredo dieser buddhistischen Weisheit, durch die unendlichen künstlerischen Visionen des Kreativteams und durch den inneren stetigen Durst nach mehr Wissen des Produzenten Raoul Schoregge eroberte sich der Chinesische Nationalcircus einen festen Platz im europäischen Kulturleben in dem letzten 10 Jahren.

Jahr für Jahr schenkt seit seinen Anfängen der Chinesische Nationalcircus dem Publikum an meist gleichen Orten und zu fast gleichen Zeiten ein neues Akrobatik-Märchen. 160 Städte in Europa bereisen diese Produktionen pro Jahr. Nach den Erfolgsshows wie: DSCHINGIS KHAN, DER LETZTE KAISER, MULAN, MARCO POLO, BUDDHA, KONFUZIUS, TAO oder IM ZEICHEN DES PANDA bietet er immer wieder eine anregende, unterhaltsame und poetische Geschichte, die den Europäern das immer noch unbekannten Reich der Mitte ein wenig näher bringen soll.
So könnte, zumindest nach dem Wunsch von Raoul Schoregge sich der Graben zwischen Abendland und Asien immer mehr schließen, eine Brücke zwischen den Kulturen entsteht über die Politik, Geschäftswelt und natürlich auch Menschen folgen können.
Große Ziele für Kultur? Sicher, jedoch wie sagt ein chinesisches Sprichwort so schön: "Der Mann, der den Berg weggeräumt hat, war der selbe, der angefangen hat kleine Steine wegzuräumen".

Nadine Schoregge

Nadine Schoregge

Geschäftsführerin & diplomatische Speerspitze

Eine Frau steht ihren Mann im Haifischbecken Showgeschäft und eine Frau steht ebenfalls zu ihrem Mann im Haifischbecken Showgeschäft. Nadine Schoregge überrascht und überzeugt mit Weiblichkeit in einer Männerdomäne! Wussten Sie, dass die Chefin von den 40 besten Artisten Chinas in Europa eine Frau ist?
Wussten Sie, dass der legendäre Chinesische Nationalcircus auf das Wort einer Frau hört und von Ihr jährlich durch bis zu 160 Spielorte Europas gebucht wird?

Ja, Nadine Schoregge, 34 Jahre, und Mutter von zwei Kindern hält die Zügel dieser außergewöhnlichen Showproduktion als Geschäftsführerin in der Hand und ermöglicht so ihrem Mann Raoul Schoregge als Regisseur und Produzent die künstlerischen Ambitionen mit den Chinesischen Partnern voll auszuleben. Als ehemalige Tänzerin und ausgebildete Grundschullehrerin verfügt sie neben ihrer nun auch schon 10 jährigen Erfahrung bei der Zusammenarbeit mit China über das nötige künstlerische Verständnis, das pädagogische Feingefühl und über die ausgereifte buddhistisch taoistische Ruhe für diese Position. Objektiv betrachtet hat sie sicher die unangenehmsten Themen des gesamten Projektes verantwortlich auf ihrem Schreibtisch: Buchhaltung, Visa - Anträge, Versicherungen, Flugbuchungen, Hotels, und Finanzamt. Die existentielle Bedeutung dieser Themen für eine erfolgreiche Tournee liegt auf der Hand und somit ist die Wichtigkeit dieser Schlüsselposition offensichtlich. Bemerkenswert ist es jedoch, dass Nadine Schoregge diese Aufgaben emsig, genau und verantwortungsvoll erfüllt und dennoch immer auch ein Ohr für die menschlichen und künstlerischen Probleme ihres Ehemanns oder der chinesischen Kollegin hat. Aber das ist es vielleicht auch, was das Fundament für den Erfolg des gesamten Teams ausmacht. Die absolute Identifikation mit den Aufgaben die man verantwortlich zu erledigen hat ohne den Überblick und die Liebe für das Ganze zu verlieren.

Sun Qing Qing

Sun Qing Qing

Von der verdienten Artistin des Volkes zur modernen Repräsentantin des jungen Chinas verwurzelt in der jahrtausende alten Kultur.

Unsere Chefchoreographin Sun Qing Qing wurde im Februar 1982 geboren. Sie selber kokettiert gerne damit, dass sie jetzt schon soo alt ist, halt „twenty something“ und im gleichen Atemzug nennt sie sich die Großmutter der Schlangenmädchen. Schlangenmädchen, ja das war eines ihrer vorhergegangenen Leben.


Sie, die ihr Vater aufgrund des nicht übersehbaren Talents mit 4 Jahren in einer Tanzschule anmeldete, lernte vom 8. Lebensjahr an die Kunst des Verbiegens in einer der namhaftesten Talentschmieden chinesischer Circuskunst in der Tianjin Acrobatic Troupe of China. Kontorsion heißt dieses Fachgebiet der chinesischen Akrobatik, allen Zuschauern bekannt durch die sich dann zwangsläufig stellende Frage, ob diese Artisten auf der Bühne keine Knochen hätten. In kaum einer anderen Sparte der chinesischen Akrobatik sind die Merkmale der oft zitierten Einheit von Körper, Geist und Seele so anschaulich verkörpert. Qing Qing, das ist ihr Vorname, balancierte auf dem rechten Bein eine Artistenkollegin, während sie sich selber mit dem Rumpf ihres Körpers hinterrücks um die eigene Achse drehte, um mit dem Mund eine Rose aufzuheben, die an der Ferse ihres linken Beins lag. Ja genau das und viele andere Variationen dieser Übung machte sie. Gleichgewicht, Kraft, Ausdauer und dazu noch eine tänzerisch poetische Präsentation dieser Übung sind Bestandteile dieses Genres. Dass dieses ein jahrelanges intensives und hartes Training vorausgesetzt hat, versteht sich fast von selbst. 8 Jahre lang wurde sie in allen Sparten der Akrobatik ausgebildet. Täglich außer Sonntags waren im Alter zwischen 8 und 16 Jahren zwischen früh morgens und abends diverse Trainings- und Klassenräume in einem Leistungszentrum der chinesischen Metropole ihr Zuhause.  Entbehrungen, Rückschläge und sicherlich auch Tränen und Schmerz waren genauso ihre Begleiter in dieser Zeit wie der unbiegsame Wille, eine perfekte Künstlerin zu werden, das Publikum zu verzaubern und natürlich die "Beste" in ihrem Fachgebiet zu sein. Hätte es zu diesem Zeitpunkt schon T-Shirts gegeben mit dem Slogan: "Das Leben ist kein Ponyhof", hätte Qing Qing sicher eines getragen. 


Die Teilnahme an internationalen und nationalen großen Wettbewerben mit einer Kontorsionsnummer folgte. Getrieben von der stetigen ehrgeizigen Maxime, dass nur Gold glänzt, war in den ersten Jahren die Trauer groß, als man bei diesen internationalen Wettbewerben nur den 2. Platz im Vergleich mit der ganzen Welt machte. Hartnäckigkeit und Ausdauer wurden dann final jedoch belohnt und man gewann auch Gold. So wurde Sun Qing Qing dann ein "Second grade Artist" der Volksrepublik China, was eine durchaus elitäre Stellung im gesellschaftlichen System zur Folge hatte.


Unbeeindruckt von solchen Posten und Auszeichnungen entwickelte sich Qing Qing weiter getrieben von dem stetigen Ehrgeiz und Willen, ein immer größer werdendes Publikum zu begeistern. Sie machte additiv zu ihrer Artistenlaufbahn eine Ausbildung zur Yoga Meisterin, erlernte Kung Fu, studierte Tanz und Maskenbild und ging bei einem Meister des Bogenschiessens in die Lehre, um auch diese Kunst zu erlernen. Dazwischen Gastspiele in Europa, den USA, Japan, Korea, Nord Korea, Australien und den Fiji Inseln.
 
Vielleicht kokettiert sie ja mit Recht. Lässt man das Erlebte Revue passieren, muss man sich zwangsläufig alt fühlen. Andere Menschen benötigen für das von ihr Erlebte sehr wahrscheinlich zwei oder drei Leben. 
Glücklich sind wir, da sie ihre Erfahrung und ihr Können ganz in den Dienst des Chinesischen Nationalcircus stellt. Ihre Choreographien verbinden Tradition und Moderne und schaffen es immer wieder aufs Neue, auch mit einer Akrobatiknummer spannende Einblicke in die chinesische Kultur zu vermitteln.

Vielleicht verdeutlicht das folgende Interview mit ihr, das im Jahr 2010 ein deutsches Magazin mit ihr machte zusätzlich noch einmal ihr Wesen.

Interview mit Chefchoreographin Sun Qing Qing

Frage: Ist die Tätigkeit einer Chefchoreographin mit einer anderen Profession vergleichbar – vielleicht mit einer Regisseurin oder Dirigentin?
Sun Qing Qing: Ich denke ehr, dass mein Beruf mit dem eines Malers oder Zeichners vergleichbar ist. Ich zeichne Aussagen, Geschichten und Emotionen mit Bewegungen. Hierbei ist die Bühne meine Leinwand, der Akrobat mein Pinsel und die dadurch den Akrobatikact als solche begleitende und neu entstandene Atmosphäre die Farbe.

Frage: Können Sie Ihren persönlichen Werdegang kurz skizzieren – wie wird man Chefchoreographin des Chinesischen Nationalcircus, immerhin eine Legende im weltweiten Show-Business?
Sun Qing Qing: Mit 4 Jahren hat mein Vater mich zum Ballet geschickt und mit 8 in eine der wohl bekanntesten und härtesten Akrobatikschmieden Chinas. Dort genoss ich eine umfangreiche Ausbildung in den verschiedensten Sparten der chinesischen Akrobatik, ehe ich mich mit 13 Jahren auf Kontorsion spezialisiert habe. Kontorsion ist die Kunst des Verbiegens und der Balance. Zusammen mit zwei weiteren Mädchen hat dann dort eine bekannte Meisterin dieses Faches eine sehr spezielle Darbietung für uns erarbeitet mit der haben wir dann international auf allen renommierten Wettbewerben und Festivals teilgenommen. Die Ausbeute waren zwei Silber und zwei Goldmedallien. Dadurch bekam ich in China den besonderen Status eines „second grade artist“, was es in ganz China kunstspartenübergreifend vielleicht sonst nur noch 200-mal gibt. Mit dieser Auszeichnung meines Landes war es mir dann möglich Gastspielreisen und Tourneen in der ganzen Welt zu machen. Das erste Mal gastierte ich als Artist schon 1999 im Chinesischen Nationalcircus in Europa. Da mein Interesse immer der Kunst im Ganzen galt, habe ich mich parallel immer weitergebildet und weitere Sparten wie Yoga, Tai Chi und Tanz erlernt. So waren dann im Jahre 2007 meine Fähigkeiten wohl ausreichend genug, dass mich der Produzent Raoul Schoregge als Chefchoreographin fest installiert hat in der Institution Chinesischer Nationalcircus.

Frage: Wie viele Akrobaten umfasst Ihr Ensemble aktuell?
Sun Qing Qing: In der neuen Show präsentieren wir 30 Akrobaten aus den verschiedensten Regionen Chinas. Ein Teil kommt aus meiner Heimatstadt Tianjin, Teile aus der Provinz Hebei, Henan und Shandong sowie ebenfalls aus den Städten Shenyang, Peking und Hefei.

Frage: Inwiefern realisieren Sie Ihre ganz eigenen Vorstellungen im Programm, was liegt Ihnen besonders am Herzen – Akrobatik, Tanz, Spiel?
Sun Qing Qing: Mir liegt es am Herzen, das Publikum zu berühren und zu bewegen. Mit welchen Mitteln ich dieses tue, welche Sparten und Kunstgriffe ich dafür nutze, ist abhängig von den Möglichkeiten und dem Anforderungsprofil der akrobatischen Nummern, den individuellen Fähigkeiten der einzelnen Akrobaten, deren tänzerischem Talent und natürlich von den Vorstellungen unseres Regisseurs & Produzenten Raoul Schoregge. Wichtig ist aber immer eine Authentizität auf der Bühne zu schaffen, die das Publikum auch glaubt und in sich aufnimmt. Nur so kann ich den Europäern wirklich etwas über mein Land und deren reichhaltiger Kultur vermitteln.

Frage: Wie lange nehmen Planung und Ausarbeitung einer solchen Choreographie überhaupt in Anspruch?
Sun Qing Qing: Das kann ich nicht sagen. Die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit meinem Chef Raoul Schoregge zieht einen stetigen Austausch von Ideen und Innovationen nach sich. Ich bin also fast stetig in Bewegung, was die Erschaffung von Bildern und Choreographien betrifft. Ich denke schon fast in Tanzschritten. In unserem Beruf ist das Leben auf der Bühne, alles andere ist warten. Manchmal sprudelt es einfach aus mir heraus, dann geht es schnell. Manchmal bedarf es einer harten und formalen Bearbeitung, dann nimmt so etwas viel Zeit und Energie in Anspruch.

Frage: Haben Sie bei der Auswahl Ihrer Akrobaten ein Mitspracherecht? Welche Karriereschritte muss man überhaupt erfolgreich absolvieren, um in den Chinesischen Nationalcircus aufgenommen zu werden?
Sun Qing Qing: In diese Arbeit bin ich komplett mit eingebunden. Zusammen mit meinem Produzenten caste ich in China aus den Spitzenschulen Jahr für Jahr neue Artisten. Hier liegt bei uns der Schwerpunkt, neben den einmaligen akrobatischen Fähigkeiten, auf der künstlerischen Ausdruckskraft. Wir sind ja nicht bei einer Sportveranstaltung. Wir machen Kunst und Entertainment, das heißt, die Zuschauer müssen berührt werden durch die Menschen auf der Bühne. Wir suchen Gesichter, die stellvertretend für mein Land sind, aber trotzdem noch eine starke individuelle Wirkung haben. Denn trotz aller akrobatischen Wunder, die wir auf der Bühne vollbringen, sind wir doch Menschen. Und das wollen wir dem Publikum von Tag zu Tag immer wieder vor Augen führen. Menschen spielen für Menschen. Das berührt, integriert und vielleicht befriedet es auch unsere Welt.

Jens Kim

Jens Kim

Der schnelle Fachmann für Werbung, der Spezialist hochkarätiger Gebrauchsgrafik und unser euro-asiatischer Lichtblick.

Als halb Deutscher, halb Koreaner aufgewachsen im Herzen des Ruhrgebiets fand die kreative und menschliche Sozialisation von Jens Kim im Melting Pot der Kulturen statt. Beste Vorraussetzungen um ein internationales & Völker verbindendes Kulturprojekt wie den Chinesischen Nationalcircus effektiv unterstützen zu können. Die tiefe Sehsucht auch nach seinen eigenen asiatischen Roots, ein wacher Geist und eine schnelle Auffassungsgabe ließen ihn zu einem wichtigen Bestandteil unserer Außendarstellung werden. Additiv profitieren wir von seinen Erfahrungen seit Jahren im Bereich der örtlichen Veranstaltungen. Gekrönt werden diese uneingeschränkt positiven Eigenschaften dann so hier und da von einem Eimer KIMCHI seiner Mutter für das Büro und unser Ensemble.