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Unsere Shows im Laufe der Zeit

2014/2015 Die verbotene Stadt

DIE VERBOTENE STADT LEBEN & KUNST AN CHINAS KAISERHOF

Die Show des Chinesischen Nationalcircus 2014-2015

Kaum ein anderes Thema, respektive Bauwerk, steht so klar für die atemberaubende Geschichte Chinas und für die geheimnisvollen Geschichten aus dem Reich der Mitte. Nichts kann fast symbolischer oder sinnbildlicher sein für diese nicht enden wollende Faszination, an der Vielfältigkeit der chinesischen Kultur, als dieser gewaltige Gebäudekomplex in Peking. Die Anfang des 15 Jahrhunderts als Kaiserpalast der Ming- und Qing Dynastie erbaute Anlage erhielt den Namen „PURPURNE VERBOTENE STADT“ zum einen, da durch die Farbwahl Purpur als angebliche Farbe des Polarsterns im chinesischen Denken der Anspruch auf die zentrale Herschafft über das gesamte Universum manifestiert wurde und zum anderen, da durch das Attribut „verboten“ klar ausgedrückt wurde, dass niemand ohne Genehmigung des Kaisers den Palast betreten oder verlassen konnte. Über 500 Jahre hatte also kein normaler Mensch die Möglichkeit, in das Innere dieser kaiserlichen Machtzentrale zu gelangen.

Diese Produktion des Chinesischen Nationalcircus der Saison 2014-2015 öffnete den Zuschauer die Tore um hinter die hohen Palastmauern zu gelangen und gewährte ihm so einen tieferen Einblick in die chinesische Kultur, mit ergreifenden Geschichten zwischen Kaisern, Konfuzius, Karma & Konkubinen.

Adäquat zum pompösen Thema der Show schafften große Bilder den erneuten Einblick in eine fremde Kultur, getragen von der spektakulären legendären chinesischen Akrobatik, die sich ja selbst einst an der besagten Wirkungsstätte VERBOTENE STADT von einer folkloristischen Teehausdarstellung zur höfischen Kunst der Kaiser entwickelt hatte.

2013/2014 Shanghai Nights

SHANGHAI NIGHTS DER ZAUBER CHINAS ZWISCHEN GESTERN UND HEUTE

Die Show des Chinesischen Nationalcircus 2013-2014

Zum 25 jährigen Jubiläum des CHINESISCHEN NATIONALCIRCUS wartete das Ausnahmeensemble aus dem Reich der Mitte unter Führung des deutschen Produzenten Raoul Schoregge mit einem neuen Programm auf. Im Mittelpunkt stand die Weltmetropole SHANGHAI als Inbegriff des Wandels Chinas zur Neuzeit.

Das Shanghai der 30er und 40er Jahre im Zwanzigsten Jahrhundert, auch Paris des Orients genannt, war ein boomender MELTING POT verschiedenster Kulturen, Nationalitäten und globaler Modeerscheinungen. Als aufstrebende Hafenstadt an den Herzschlag der sich neu ordnenden Welt angeschlossen öffnete sich hier schrittweise die über Jahrtausende unberührte chinesische Kultur. Noch tief verankert in Tradition und Konvention passte sich hier zum ersten Mal die alte Kultur einer neuen Weltanschauung an. „East meets West“ – Alt trifft Neu  - und so entstand ein ganz neuer Zauber, der in seiner Vielfältigkeit auch wegweisend für Chinas „langen Marsch“ in die Neuzeit war. Diese besondere chinesische Geschichtsepisode machte natürlich auch nicht vor der Akrobatik halt. In den zahlreichen Teehäusern, den großen Theatern und den teilweise anrüchigen Varietés wurden Tradition und Innovation kombiniert und es entstand so auf dem Fundament des Altbewährten und Herkömmlichen eine neue Darstellungsform, die neben den Einblicken in eine fremde reiche Kultur auch den neuen kulturellen Freiheitsdrang der Menschen wiedergab. Das junge Ensemble der Ausnahmeartisten aus dem Reich der Mitte stellt diese Wandlung auch in der Show durch seine bewährten und einmaligen Akrobatikversionen dar. Weiterhin wurden so Kultur & Geschichte Chinas greifbar durch atemberaubende Akrobatik, poetische Momente und die artistische Aufhebung der Schwerkraft interpretiert. „Menschen müssen sich verändern um sich selber treu zu sein.“ Das alte China öffnet sich an diesem Punkt und hebt dadurch noch einmal seine eigene kulturelle Basis als Stärke hervor. Wandeln mit den besten Akrobaten Asiens durch die Impressionen einer fremden Kultur und sich zwischen den verschiedensten Zeiten & Welten verzaubern.

2012/2013 Feng Shui

FENG SHUI BALANCE DES LEBENS

Die Show des Chinesischen Nationalcircus 2012-2013

Von der Reaktion des Publikums und auch von den Presselobeshymnen her was diese Tournee sicher eine der erfolgreichsten des CHINESISCHEN NATIONALCIRCUS ever. Die Kombination dieser schnellen jungen Show choreographiert von Sun Qing Qing und inszeniert von Raoul Schoregge mit einem unglaublichen Klangteppich des grandiosen Konstantin Weckers vor dem Bühnenbild des Malers Günter Schoregge traf voll ins Schwarze und somit ging das Konzept verschiedene Kulturen im Sinne der Wahrheitfindung voll und ganz auf. Ob in Deutschland, Holland, Tschechien oder gar in der Schweiz. Auch Besuchermässig konnte man auf dieser Tournee mit dem einen oder anderen Rekord aufwarten. So hatten wir alleine in der einen Woche Tschechien 18.000 Besucher. Das ist sagenhaft und verlieh dem Ensemble, was aus jungen Künstlern aus Peking, Tianjin, Shenyang; Harbin und Zi Gong bestand im wahrsten Sinne des Wortes Flügel. Niemals zuvor war ein Titel unserer Shows auch so sehr Programm für das Leben auf Tournee und auch für die Aktionen eines jeden Einzelnen.

Feng Shui ist die uralte chinesische  Lehre von einem erfüllten Leben. Ihm zu Grunde liegt der Gedanke,  dass  Leben grundsätzlich geprägt ist durch die natürliche Ordnung aller Dinge -  immer und überall. In einer kosmischen Grundordnung ist das Ziel die Harmonie des Menschen mit seiner Umwelt. Beweise dieser althergebrachten Lebenseinstellung finden sich in der chinesischen Kultur seit je her und bis in die heutige Zeit hinein. So ist bekanntlich auch die chinesische Akrobatik gekennzeichnet durch die schon sprichwörtliche Einheit von Geist und Körper. Nur der absolute Einklang des Artisten mit sich und seinem Tun ermöglicht die bewunderten absoluten Spitzenleistungen, so dass gelten kann:

Ein chinesischer Akrobat macht keinen Handstand – er ist der Handstand!

Die Produktion „Feng Shui“, konnte somit mit ihren waghalsigen akrobatischen Kunststücken und ihren poetischen Szenen als Metapher gelten füralles, was das traditionelle Lebensprinzip meint zu vermitteln. Dem Zuschauer wurde wieder einmal durch die 120 Minuten akrobatischer Höchstleistung mit dieser Show vor Augen geführt, dass nichts für sich steht, alles ein Teil des Ganzen und im Einklang sein muss. Ein Circusprogramm als Vermittler fernöstlicher Weisheiten und als atemberaubende Unterhaltung zugleich! Diese Show bewegte. Artisten und Publikum zugleich!

Danke an das Publikum und unsere Meisterartisten.

2011/2012 Seidenstrasse

EUROPATOURNEE 2011/ 2012 SEIDENSTRASSE

Akrobatik am Puls der Menschheit

Eine Artistin jongliert gleichzeitig 5 Teller an ihrer linken Hand und 5 Teller an ihrer rechten Hand, während sie sich mit dem ganzen Körper um ihre eigene Achse dreht, um mit dem Mund eine Rose aufzuheben, die hinter ihr an ihrer Ferse liegt. Dieser außergewöhnliche Trick einer Akrobatin des Chinesischen Nationalcircus scheint dem europäischen Zuschauer unerreichbar bei einem menschlichen Körper, sei dieser auch noch so durchtrainiert. Und doch wird diese Pose, bei der genauso wie bei allen weiteren Darbietungen die physikalischen Gesetzmäßigkeiten aufgehoben scheinen, immer wieder mit einem Lächeln, leicht und wie selbstverständlich präsentiert.

Indem Grenzen überschritten werden, wird etwas Unfassbares geschaffen.

Grenzen wurden ebenfalls überschritten bei den Bemühungen der Menschen, die sich vor Hunderten von Jahren einen Weg von Europa nach China bahnten und ebenso von China nach Europa, einen Weg, der dann für lange Zeit zur Hauptschlagader der Zivilisation wurde.

Dieser Weg, die Seidenstrasse, hat bis zum heutigen Tage kaum etwas an seiner Faszination sowie seiner realen und sinnbildlichen Bedeutung verloren. Getreu der alten Zen-Weisheit, dass ein Weg nur ein Weg wird, wenn jemand ihn geht, haben Generationen diesen Weg genutzt, um nicht nur die vielfältigsten materiellen Güter, sondern ebenso Gedanken-Gut wie Religion und Kunst und Ideen von West nach Ost oder von Ost nach West zu transportieren.

Auf diesem uralten Karawanenweg begleitet die neue Show des Chinesischen Nationalcircus den Zuschauer und führt ihn mitten hinein ins Reich der Mitte. Weltklasse-Akrobaten begleiten ihn und lassen ihn Schritt für Schritt die fremde fernöstliche Kultur und Tradition spüren und bestaunen. Das geheimnisvolle Fremde wird den Zuschauer nicht nur faszinieren, er wird in der „Begegnung“ auf der Seidenstraße auch viele menschliche Gemeinsamkeiten erkennen. So wandert er nicht nur von West nach Ost, sondern auch von Ost zurück -  zu sich.

Nach 22 erfolgreichen Jahren in Europa zeigt der Chinesische Nationalcircus erstmals den Weg zu seinen geographischen, historischen und mentalen Wurzel, indem er erneut einen spannenden Mix aus spektakulärer Artistik, der gelebten Einheit von Körper, Geist & Seele und Faszination einer fremden Hochkultur präsentiert.

In den letzten Jahren hat der Chinesische Nationalcircus seine verschiedenen Programme immer mit außergewöhnlichen Musikfarben versehen. Ein die Intention unterstützender Klangteppich war somit immer ein wesentlicher Bestandteil des Gesamtkunstwerkes. Zur aktuellen Tournee spiegelt das neue Audiokonzept, wie kaum zuvor, den inhaltlichen Schwerpunkt, die Reise von Europa nach China wieder. Die Gruppe Farfarello schuf das musikalische Fundament für dieses sinnliche Abenteuer. Die Musik der Band um den Teufelsgeiger Mani Neumann verkörpert seit fast 30 Jahren die Klänge Europas in den verschiedensten Facetten.

Folgen Sie auch in diesem Jahr virtuoser Musik und den besten Artisten der Welt in einer zweistündigen Reise auf diesem Weg. Dann werden Sie gemeinsam mit unseren Ausnahmekünstlern erleben, dass dieser Weg garantiert das Ziel ist!

2010/2011 Im Zeichen des Panda

EUROPATOURNEE 2010 / 2011 Im Zeichen des Panda

Der Mythos lebt & die Erfolgsgeschichte geht weiter

Die Geschichte des Pandabären in China und Geschichten über den Panda bildeten den inhaltlichen Schwerpunkt dieser Produktion des Chinesischen Nationalcircus. Genauer gesagt war es die Geschichte eines kleinen Mädchens welches von einer Pandabärin aufgezogen wurde und nach der Rückkehr zu den Menschen sich erneut auf die Suche ihrer Pandamutter macht. Als sie sie wieder findet erkennt sie, dass die Mutter sogar ein kleines Pandababy geboren hat. Nachdem später die Pandamutter von Menschen getötet wird übernimmt das Mädchen die Verantwortung und zieht das Pandababy groß. Diese rührende Geschichte ummantelte ein Circusprogramm voll Akrobatik, Poesie, Tanz und Clownerie. Herzstück der Akrobatengruppe bildete das mittlerweile gegründete eigene feste Gala - Ensemble des Chinesischen Nationalcircus bestehend aus 15 jungen Akrobaten der besten Circusschulen Chinas. Dazu kamen weitere Artisten von der HEBEI ACROBATIC TROUPE OF CHINA und der sehr speziellen INNER MONGOLIA ACROBATIC TROUPE OF CHINA.

Nachdem nun bei den letzten Erfolgsshows Buddha, Konfuzius und Tao die drei wesentlichen spirituellen Säulen Chinas Themenschwerpunkt waren, fokussierte sich bei der Show „IM ZEICHEN DES PANDA“ alles um die Galionsfigur der chinesischen Mythologie, den Pandabären.

Im Mittelpunkt der chinesischen Artistik stand seit jeher der Mensch und alles das, was der Mensch mit seinem bloßen Körper machen kann. Die Darstellung von Fabelwesen und Tieren gehört schon seit zwei Jahrtausenden zum Repertoire der chinesischen Akrobaten. Neu war nun, dass diese Technik umgewandelt wurde, um auch den PANDA wieder zu neuem Leben auf der Bühne zu erwecken. Einmalig also, dass ein Tier im Mittelpunkt stand beim wohl bekanntesten tierlosen Circus der Welt, welches aber durch die Darstellung der chinesischen Künstler noch nie tierischer, sympathischer und akrobatischer zu sehen war.

Basierend auf den positiven Erfahrungen aus der „Tao“ Tournee ist das Konzept mit dem zusätzlichen europäischen Clown weitergeführt worden. In dieser Show spielte niemand geringerer als der Chef selber, der Produzent Raoul Schoregge als Remineszens an seinen alten Beruf die Rolle des Clown.

2009/2010 Tao

EUROPATOURNEE 2009 / 2010 Tao

Chinas Meister der Weisheit & Wunder.

Der Weg des Tao ist ein spiritueller Weg, der schwerlich allein durch Worte und Begriffe ausgedrückt werden kann. Deshalb ermöglichten es die akrobatisch erzählten taoistischen Weisheiten in diesem Programm dem Publikum vom Geschmack des ursprünglichen und spirituellen Chinas zu kosten. Der Chinesische Nationalcircus komplettierte mit dieser Artistikproduktion nun nach „BUDDHA“ und „KONFUZIUS“ die Troika der drei wesentlichen spirituellen Säulen in der Gesellschaft und Geschichte Chinas. Der Taoismus ist eigentlich Philosophie und wird aber auch als Chinas eigene und authentisch chinesische Religion angesehen. Somit wird der Taoismus zu einem der wichtigen  Elemente in der Entwicklungsgeschichte Chinas, die wesentlich das legendäre Reich der Mitte geprägt haben und noch bis heute erkennbar sind. Tao ist der Weg, der die Schönheit des Lebens sieht und eben mit diesen Mitteln diese zur Entfaltung bringen will. Es gibt ja kein schlechtes Wetter solange man die richtige Kleidung hat! Folglich gibt es auch keine schlechten Zeiten solange man die richtige Geisteshaltung, das passende Umfeld und natürlich die richtige Show zur Verfügung hat! Die Show „TAO“ bot nicht nur Akrobatik der Weltspitze gekoppelt mit neuerlichen Einblicken in die faszinierende Kultur Chinas, nein, darüber hinaus übertrug sie erstmals durch ein Wechselspiel zwischen heilvoller Meditation, atemberaubender Artistik, temperamentvollem Tanz, berührender Clownerie und gehaltvoller Philosophie Kraft, Freude, Harmonie als auch Zuversicht an das Publikum. Circus, Theater, Unterhaltungskunst mit bleibender Wirkung und als Impulsgeber. Zu den Akrobaten von der SHENYANG ACROBATIC TROUPE OF CHINA gesellten sich einzelne Ausnahmetalente aus WEIHAI, ANHUI und TIANJIN als auch ein Clown aus Spanien, Totti Alexis. Erstmal wurde der Ordnung der chinesischen Akrobaten eine clowneske Unordnung entgegengesetzt. Dieses Konzept war ein Schritt nach vorn. Der Clown als Bindeglied zwischen Publikum und Bühne, zwischen China & Europa.

2007/2008 Konfuzius

EUROPATOURNEE 2008 / 2009 Konfuzius

Akrobatische Weisheiten aus dem Reich der Mitte

Die Geschichte der chinesischen Artistik ist alt, sehr alt – mehr als 2000 Jahre liegen ihre Anfänge zurück. Anfangs galt es zuerst Gott, dann den  Kaiser und seinen Hofstaat zu erstaunen. Demgegenüber ist die Geschichte des Chinesischen Nationalcircus vergleichsweise jung obwohl sie sich stets auf die Tradition dieser alten chinesischen Kunstform „Akrobatik“ besonnen hat. So stand auch die neue Produktion im Jahre 2008-2009 KONFUZIUS ganz im Zeichen dieser Tradition. Zugleich konnte das Produktionsteam allerdings mit einigen Neuerungen aufwarten. Zum einen wurde von deutscher Seite zum ersten Mal mit einer eigenen Choreographin gearbeitet. Suchte man sich zwar als Partner wieder einmal die renommierte Shenyang Acrobatic Troupe of China aus, so wurde doch bei der Umsetzung der künstlerischen Ideen sehr darauf geachtet, dass dieses in enger Abstimmung mit den Vorstellungen des deutschen Produzenten ging. Dafür wurde die chinesische Ausnahmeartistin und Choreographin Sun Qing Qing engagiert, die somit als ein perfektes Bindeglied zwischen den Anforderungen aus deutscher Sicht und den Möglichkeiten in China vermitteln konnte. Dieses neue Konzept war notwendig geworden um auch den gewachsenen Ansprüchen an die Show als Gesamtkunstwerk gerecht werden zu können. Außerdem hatte in diesem Jahr Produzent und Regisseur Raoul Schoregge eine sehr besondere Musik zu der Show geplant. Der gesamte Soundtrack wurde vom ebenfalls auch aus Shenyang stammenden Pianisten Lang Lang präsentiert. Ausschnitte aus seinen zwei erfolgreichen China CDs „Dreams of China“ & „Dragon Songs“ ließen einen außergewöhnlich poetisch und zugleich kraftvollen Klangteppich für diese Akrobatik Show entstehen. So wurde das Leben des alten Weisen KONFUZIUS nicht nur akrobatisch wieder zu neuem Leben erweckt sondern auch durch das Zusammenspiel von Musik, Tanz und Kostümen.

Zum besseren Verständnis doch zuerst einmal in Kürze die historische Fakten zu der Titelfigur: Konfuzius entstammte einer niederen Adelsfamilie aus Qufu in der Provinz Shandong, wo er 551 v. Chr. geboren wurde und nach langen Wanderjahren 479 v. Chr. auch starb. Sein eigentlicher Rufname war Qiu (Erdhügel) bzw. Zhongi, was soviel wie der ‚Zweitälteste Sohn Ni’ bedeutet. Die Bezeichnung Konfuzius stammt aus der Lateinisierung von Kong Fuzi (Lehrer Kong) durch die Jesuiten, von den Chinesen wird Konfuzius meisten nur Kongzi (Meister Kong) genannt.
Als „Lehrer der 10 000 Generationen“ ist Konfuzius in China bekannt. Der Denker, der China, ja ganz Ostasien am nachhaltigsten geprägt hat und noch prägt, ist er auf jeden Fall, obwohl er kein eigenes Werk hinterlassen hat, sondern seine Schüler seine „Gespräche“ gesammelt und nach seinem Tode veröffentlicht haben. Meister Kong wurde auch nicht angebetet, man verehrte ihn. Eine Religion wollte Konfuzius nicht gründen, seine Lehre kreiste ausschließlich um die Menschen auf dieser Erde und ihr Verhältnis zueinander. (Gerade seine pragmatische Grundhaltung erleichtert heute die Integration des konfuzianischen Gedankenguts in die chinesische Weltsicht und stellt dem derzeitigen ungezügelten Kapitalismus eine soziale Ethik entgegen.)

Doch was hatte im Jahre 2008 eine moderne  Show mit einem uralten chinesischen Philosophen zu tun? Eigentlich nichts. Im Fall dieses besonderen Programms allerdings eine Menge. Die allseits bekannten „Sprüche“ begleiteten nicht nur die einzelnen atemberaubenden Acts, sondern sie belegten diese, sie waren quasi eine Erklärung für die Höchstleistungen der Artisten - frei nach einer konfuzianischen Weisheit: „Bevor du beginnst, musst du Herz, Hand und Gedanken in allen Muskeln haben.“
Auf eine unglaubliche Weise hatten die Artisten ihren Körper mit all den Muskeln, Sehnen, Knochen und Gelenken im Griff, ihr Tun hatte in all der Leichtigkeit weniger mit Kunstturnen als mit Kunst zu tun. Nichts von Gewaltakt, Schweißtreiberei und Atemlosigkeit zeigte sich. Keine sich aufplusternde Bizepswölbung ermöglichte die scheinbare Federleichtigkeit, sondern eine unglaubliche Disziplin und eine eigentümliche spirituelle Energie. So gesehen, bestätigte die Show „KONFUZIUS“ die alte Weisheit: Allein die Balance der Kräfte führt zur Harmonie. Eine Tugend von konfuzianischem Format! Die Show„KONFUZIUS“ war somit eine Stimmung, war ein Geisteszustand - wie die chinesische Artistik selbst. Nie zuvor war eine chinesische eigentlich „mainstream orientierte“ Circusveranstaltung so artifiziell und trotzdem so erfolgreich. Besucherrekorde in Belgrad mit 8000 Personen pro Show waren Zeugnis davon, genau wie die Aufzeichnung der ganzen Show für den italienischen Fernsehsender RAI 3 in Rom im Mai 2009.

2007/2008 Buddha

EUROPATOURNEE 2007 / 2008 Buddha

Artistische ZENsation zum Sinn des Lebens

Längst schon hatte sich 2007 der Chinesische Nationalcircus einen festen Platz im europäischen Kulturleben erobert. Hierzu hat nicht nur das allgemeine Interesse an fernöstlicher Exotik beigetragen, sondern an erster Stelle waren und sind es die unvergleichbaren artistischen Höchstleistungen  der Ausnahmekünstler aus dem Reich der Mitte. So konnte man,  was den Erfolg und die Akzeptanz angeht, wahrlich nicht von einer Eintagsfliege sprechen. Denn es schien, dass sich diese Tradition europaweit fortsetzen ließe, wenn man dem Publikum weiterhin spannende Geschichten und atemberaubende Akrobatik liefern würde. Dazu kam dann noch das wachsende Interesse an China selbst und die stetige Frage der Endverbraucher vor dem Hintergrund des rasanten Aufstiegs der Volksrepublik China: „Warum sind die Chinesen so wie sie sind?“ Antwort darauf gibt sicher eine der spirituellen Säulen Chinas, der Buddhismus dachte sich Raoul Schoregge und entschied sich, inspiriert durch einen nächtlichen Besuch in einer Gebetszeremonie in einem buddhistischen Tempel in Chengdu im November 2006, dieses Thema einmal akrobatisch aufzugreifen.

Das bewährte Erfolgsrezept des Chinesischen Nationalcircus fand also seine Fortsetzung erneut mit einem Spitzenensemble der TIANJIN ACROBATIC TROUPE OF CHINA in der neuen Show BUDDHA. Geboten wurden aufs Neue Einblicke in die geheimnisvolle und fremde Kultur Chinas, begleitet von dem unermesslichen Reichtum buddhistischer Weisheiten & Einsichten.
Schon lange waren fernöstliche Weltanschauungen nicht mehr auf Asien begrenzt.
Und besonders der Buddhismus mit seiner  zweieinhalbtausendjährigen ununterbrochenen Überlieferung fand 2007 und findet immer noch zunehmend im Westen größten Anklang. Dies wohl auch deshalb, weil er sich an alle suchenden Menschen wendet, unabhängig von Nationalität und sozialer Herkunft. Er weist ihnen Wege aus Leid und Unvollkommenheit hin  zu Harmonie und  Glück.
Das Zaji, wörtlich: die „vermischten Künste“,  kann  auf eine 2000-jährige Geschichte zurückblicken und bedeutet: die Vielfalt von kunstvollen Darbietungen des Körpers und des Geistes. Dazu gehören Tanz und Musik, Akrobatik, Zauberei und Poesie. Und dazu sind nötig: höchste Willensstärke und weiterhin mentale wie körperliche Überlegenheit und Demut gleichzeitig. Im alten China war die Artistik ein Symbol für die Beherrschung von Körper und Geist; Vollkommenheit erlangt nur der, dem es gelingt, sich ganz in seine Aufgabe zu versenken. So entspricht sie auch heute noch den Idealen des Buddhismus und auch den Anforderungen an den modernen (westlichen) Menschen. „Feste Entschlossenheit und Klarheit im Innern, sanfte Anspannung und Stärke im Äußern, das ist der Weg, etwas zu erreichen.“

So wurde die Show BUDDHA , wie die anderen Shows zuvor, zum Erfolg getragen von den atemberaubenden Leistungen der chinesischen Spitzenkünstler aus der Metropole Tianjin, eine der großen traditionellen Artistenschulen des Landes deren Absolventen seit Jahren weltweit zur Elite gehören und die somit regelmäßig auf allen großen Circusevents- wie dem „Festival von Monte Carlo“ oder dem Pariser Nachwuchsfestival „Circus von Morgen“ -  präsent waren und sind.

Niemals zuvor waren die Grundessenz der Akrobatik und auch das Thema der Show so immanent. Dieser Zusammenhang wird deutlich durch die folgende buddhistische Weisheit:

„Große Vollendung muss wie unzulänglich erscheinen,
so wird sie unendlich in ihrer Wirkung.
Große Fülle muss wie strömend erscheinen,
so wird sie unerschöpflich in ihrer Wirkung.
Große Geradheit muss wie krumm erscheinen.
Große Begabung muss wie dumm erscheinen.
Große Beredsamkeit muss wie stumm erscheinen.
Bewegung überwindet die Kälte.
Stille überwindet die Hitze.
Reinheit und Stille sind der Welt Richtmaß.“

Diese Show bespielte erfolgreich im Zeitraum vom Dezember 2007 bis Mai 2008 Länder wie Deutschland, Österreich, Niederlande, Belgien, Schweden, Luxemburg und Kroatien.

2006/2007 Marco Polo

EUROPATOURNEE 2006 / 2007 Marco Polo

Akrobatischer Aufbruch zu neuen Ufern.

Von Anfang Dezember 2006 bis Ende April 2007 war der Chinesische Nationalcircus aufs Neue in ganz Europa unterwegs um sein Publikum mit einer außergewöhnlichen Interpretation fernöstlicher Geschichte zu fesseln. Das neue Programm mit dem Titel MARCO POLO bot eine Endeckungsreise durch das Reich der Mitte, gesehen mit den Augen eines der ersten  Europäer, der vor 800 Jahren fast zwei Jahrzehnte in China verbrachte. Der Venezianer MARCO POLO hat mit der vielleicht berühmtesten Entdeckungsreise aller Zeiten und  mit seinem Reisebericht bei den Europäern von jeher die Sehnsucht nach den Geheimnissen und Reichtümern Ostasiens und zugleich Interesse an der faszinierenden Kultur geweckt. China mit seiner Geschichte, seiner  Tradition und in seiner Fremdheit  erfahrbar zu machen, das war die Motivation bei der Entwicklung dieser Show. Das Ergebnis war eine Reise ins traditionelle Kaiserreich China, begleitet von MARCO POLO, dargestellt durch einen deutschen Schauspieler. Neue Interpretationen der chinesischen Artistik, dargestellt durch die renommierte TIANJIN ACROBATIC TROUPE OF CHINA garantierten auch, dass neben dem geschichtlichen und inszenatorischen Anspruch die akrobatische Leistung auf absolutem Spitzenniveau präsentiert werden konnte. Der Soundtrack wurde von der chinesischen Folk – Pop Gruppe DONG FANG dazugesteuert. Ausgefallenes Kostümdesign, die Moderation durch einen Schauspieler in der Rolle des Marco Polo, hochqualitative Akrobatik und eine mitreißende Musik ließen diese Produktion einen neuen Meilenstein in der Geschichte des Chinesischen Nationalcircus sein. Neben Deutschland bereiste diese Produktion ebenfalls sehr erfolgreich Österreich, Schweiz, Niederlande, Belgien, Slowenien, Kroatien und Serbien.  

Ein gelungenes Ganzes ist bekanntlich mehr als die Summe seiner Teile, so kommt man mit einer bloßen Addition nur ansatzweise dem nahe, was MARCO POLO den Zuschauern wirklich bedeutet hat. So schrieb uns auch ein Zuschauer folgende Beschreibung seines Erlebten nach dem Besuch der Show: „Eine Schöpfung aus Akrobatik und Lied, Geschichte und Traum, Kampf und Liebe, Stürmen und Schweben, Licht und Farbe, Körper und Geist.“

2005/2006 Mulan

EUROPATOURNEE 2005 / 2006 Mulan

Ein Märchen aus Akrobatik & Poesie.

In den großen Erfolgsshows des Chinesischen Nationalcircus bis zum Jahre 2005 standen bisher männliche Helden im Mittelpunkt: „Konfuzius“ war gleichsam das Sprachrohr für die unermessliche Fülle fernöstlicher Weisheiten, „Dschingis Khan“ und seine wilden Horden symbolisierten Ursprünglichkeit und Erdverbundenheit und „Der Letzte Kaiser“ stellte den Angelpunkt zwischen Tradition und Moderne in China dar.

In der Saison 2005/2006 widmete sich der Chinesischen Nationalcircus mit „Mulan“ erstmals einer chinesischen Heldin, dem legendären Mädchen Mulan. Jedes Kind in China kennt dessen Geschichte: Als China durch die Hunnen bedroht wird  und der Kaiser deswegen Soldaten braucht, will Mulan  für den alten und gebrechlichen Vater in den Krieg ziehen und verkleidet sich als Mann. Unentdeckt meistert Mulan mit Verbissenheit und Klugheit alle Schwierigkeiten in der Truppe und kann so mit Köpfchen und Geschick das Land und die Ehre der Familie retten.

Ein ausdrucksstarker Charakter, eine mitreißende Geschichte – Girl Power auf fernöstlich! Geschicklichkeit und Mut, das sind die Eigenschaften, die das chinesische Mädchen  überleben lassen - Geschicklichkeit und Mut waren  auch erforderlich für die artistischen Höchstleistungen in „Mulan“, die von der berühmten SHENYANG ACROBATIC TROUPE OF CHINA präsentiert wurden. Erstmals wurde für eine Show des Chinesischen Nationalcircus die Musikfarbe komplett konzeptionell geändert. Zu den fernöstlichen Bewegungen und Akrobatikelementen setze Raoul Schoregge bewusst konträr die europäische klassische Musik. So bekam dann durch deren Leichtigkeit die Einheit von Körper, Geist und Seele eine ganze neue Bedeutung. Eingespielt wurde der Soundtrack von der Philharmonie der Nationen unter der Leitung von Justus Frantz. MULAN war Kulturaustausch der besonderen Art und entwickelte den Freundschafts- und Friedensgedanken des gesamten Projektes „Chinesischer Nationalcircus“ um ein gutes Stück weiter.

2004/2005 Der letzte Kaiser

EUROPATOURNEE 2004 / 2005 Der letzte Kaiser

Wunder aus dem Reich der Mitte.

Genau 2132 Jahre hat das chinesische Kaiserreich bestanden und es gab Epochen des Verfalls, aber auch immer wieder glanzvolle Perioden.
Der Zeitraum, seitdem fernöstliche Artistik die Menschen im Westen begeistert, ist- daran gemessen- deutlich kürzer: sie sorgte mit ihren Produktionen im Jahr 2004 erst seit gut einem Vierteljahrhundert für ein begeistertes Publikum und für Furore bei den Kritikern.

Die lange Geschichte des Kaiserreiches hat einen Anfang und ein Ende und beide tragen Namen: den Beginn machte als Erster Kaiser Quin Shiuangdi aus dem dritten Jahrhundert vor Christus. Und das Ende der Letzte Kaiser Pu Yi. Er wurde 1908 im zarten Alter von drei Jahren zum „Sohn des Himmels“ erkoren und musste nach drei Jahren abdanke. Gerade sein Schicksal verinnerlicht auf eindringliche Weise sowohl das Festhalten an alten Werten als auch gleichzeitig den Aufbruch Chinas in die Moderne.

Auch die Artistik aus dem Reich der Mitte ist davon geprägt und genau das hat man versucht in dieser Show zu zeigen. China, ein Land mit Jahrtausend alter Kultur an der Schwelle zum Aufbruch in die Neue Zeit. Das alles symbolisiert durch den letzten Kaiser Chinas. Inszenatorisch ist es mit der „Inner Mongolian Troupe of China“ gelungen genau diese Diskrepanz zwischen dem alten & neuen China auszudrücken.

2003/2004 Dschingis Khan

EUROPATOURNEE 2003 / 2004 Dschingis Khan

Eine Mongolische Faszination.

Seit über einem Vierteljahrhundert begeisterte fernöstliche Artistik zu diesem Zeitpunkt 2003 schon die Menschen aller  Altersgruppen und aller sozialen Schichten und sorgte für ausverkaufte Häuser auf dem europäischen Kontinent. Millionen von Besuchern des Chinesischen Nationalcircus bestaunten die vollendete Einheit von Geist, Körper und Seele. An diesem Moment schien es dem Produzenten - Team um Raoul Schoregge wichtig neben der Spitzenakrobatik der Chinesen auch etwas über deren reichhaltiger Kultur zu vermitteln. Ein neues Konzept war geboren. Man fing an den Shows Namen und Themen zu geben. Geschichten aus China und Chinesische Geschichte wurden so erzählt. Den Anfang machte die Show DSCHINGIS KHAN – Eine Mongolische Faszination. Bezug wurde bei dieser Show auf den Jahrhunderte langen mongolischen Einfluss auf die Chinesen genommen, der mit dem sagenumwobenen Dschingis Khan begann.

Wir machten mit dieser Show eine Zeitreise ins dreizehnte Jahrhundert und kehrten zunächst inhaltlich dem „Reich der  Mitte” und  der  „Großen Mauer“ den Rücken und begaben uns mental in die Weiten der Mongolei. Die Innere Mongolei ist immer noch einer der größten Provinzen Chinas.

Auf diese archaische Welt mit den vielen Mythen um ihren legendären  Helden traf nun  der Zuschauer in einem neuen circensischen Programm. Mit der Produktion „Dschingis Khan“ gelang es erstmalig dem  Chinesischen Nationalcircus einen unterhaltsamen Einblick in eine fremde Kultur mit atemberaubender Artistik und gewagter Akrobatik zu verbinden. Szenen der Jagd oder des Krieges, als Tanz stilisiert, rissen den Zuschauer mit und rhythmisch aufpeitschendes Trommeln ließ ihn die heranstürmende Reiterhorden gleichsam spüren. Das neue Konzept ging auf und wies dem Chinesischen Nationalcircus einen neuen und eigenen Weg.

2002/2003 Neue Wunder

EUROPATOURNEE 2002 / 2003 Neue Show & neue Wunder!

Die Erfolgsgeschichte geht weiter!

Nachdem nun die erste wirklich ausgedehnte Theater- und Hallentournee nach langer Zeit des Chinesischen Nationalcircus einen so ungeheuren Erfolg beim Publikum und den Medien in Europa hervorgebracht hatte war die Entscheidung schnell getroffen eine zweite große Tournee zu präsentieren. Neue Tournee bedeutete auch neue Artisten, neue Acts und neue Wunder. Mit der Dalian Acrobatic Troupe of China wurde eine der bekannten Akrobatikschulen Chinas verpflichtet das Lable des Chinesischen Nationalcircus angemessen auszufüllen. Dalian ist eine 5 Millionen Metropole am Gelben Meer, die in der Geschichte der Volksrepublik schon sehr erfolgreiche Artisten hervorgebracht hatte. So wurde auch diese Tournee, die vom 03.10.2002 bis zum 06.04.2003 andauerte ein großer Erfolg. Diese Tournee war die letzte der herkömmlichen Präsentation in der ganz und alleine die Artistik als solche im Mittelpunkt stand. Ab diesem Zeitpunkt wurden die Tourneen immer wieder mit neuen inhaltlichen Schwerpunkten versehen, die neben der Akrobatik auch noch Einblicke in die vielseitige und unbekannte Geschichte Chinas lieferten.

2001/2002 Zurück ins Theater

EUROPATOURNEE 2001 / 2002 Das schwierigste & farbenprächtigste Akrobatikprogramm

Der Circus aus China macht wieder Theater

Die Einheit von Körper, Geist & Seele kehrt zurück auf die Bretter, die die Welt bedeuten. Nach über 12 Jahren Abstinenz und Gastspielen in Circuszelten kehrte im Herbst 2001 der Chinesische Nationalcircus zurück an den Ort an den er auch gehört: Auf eine Bühne, in ein Theater. Denn die chinesische Circusproduktionen sind für eine Guckkastenbühne konzipiert und benötigen eigentlich zur wahren Entfaltung Gassen und die seitlichen Aufgänge genau wie die Oper oder das Ballett. Dieses konnte nun erstmals wieder zelebriert werden in einer Tournee vom 01.09.2001 bis zum 22.06.2002 durch ganz Deutschland und Österreich. Nachdem die Organisatoren ebenfalls bei der Auswahl der Gastspiele durch das Infrastrukturproblem Zelt in den Vorjahren sehr eingeschränkt waren was die Vielseitigkeit der Gastspielorte betraf konnte man nun in dieser Tournee erstmals wirklich flächendeckend die Zuschauer mit dem Virus der „chinesischen Akrobatik“ infizieren. Ob Köln oder Gütersloh, überall konnte diese Kunst präsentiert werden auf den Bühnen der Theater und Stadthallen. Inhaltlich stand in diesem Jahr im Mittelpunkt die Tianjin Acrobatic Troupe of China, die ein Medley aus allen wesentlichen Sparten der chinesischen Akrobatik boten. Akrobatischer Höhepunkt war die Präsentation der Drei -  Mädchen - Kontorsionsnummer mit den vielfach ausgezeichneten Artistinnen Sun Qing Qing, Tian Pei Pei und Liu Yong. Europa wurde von dieser gelebten mentalen und körperlichen Kraft verzaubert. Der Grundstein der neuen Erfolgsgeschichte des Chinesischen Nationalcircus war gelegt.